Geschichte des Kreativen Schreibens

Kreatives Schreiben: Von der Antike bis heute!

 

Schon während der Antike wurden Techniken zur Förderung der Textproduktion angewandt. Mit Hilfe von Schreibspielen wurde die Kreativität angeregt. Aus der Zeit des Barock ist überliefert, dass es als Zeichen von Bildung galt, wenn mit Sprache spielerisch umgegangen wurde. Im 20. Jahrhundert entwickelten die Dadaisten und Surrealisten Schreibspiele und bis heute verwendete Techniken (z. b. „das automatische Schreiben“) zur Inspiration, Entfachung und Aufrechterhaltung des Schreibflusses.

Der im deutschen Sprachraum verwendete Begriff „Kreatives Schreiben“ wurde ursprünglich vom englischen „creative writing“ abgeleitet. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts an amerikanischen Universitäten eingeführt und kurz danach erschienen bereits die ersten Anleitungsbücher dazu.

Während der anglo-amerikanische Ansatz des creative writing heutzutage in erster Linie darauf ausgerichtet ist, zu professionellem literarischem Schreiben anzuleiten, war die deutsche Schreibbewegung, die etwa in den 70er Jahren begann, von Anfang an weiter gefasst. Es ging dabei nicht nur um Anleitung zur professionellen Textproduktion im Hinblick auf den Autorenberuf, sondern darum, allen Zugang zum Schreiben zu bieten ohne eine bestimmte literarische Zielsetzung. So entwickelte die Schreibbewegung in Deutschland einen eigenen Ansatz, der weit über die Anleitung zur literarischen Textproduktion ihrer amerikanischen Vorläufer hinausgeht.

In unserer Aus/Weiterbildung Schreibpädagogik vermitteln wir eine breite Palette an kreativen und literarischen Techniken, die von angehenden Autoren genutzt werden können, die aber in ihren Anwendungen weit über den Autorenberuf hinausreichen. 

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